
Mein Hauptinstrument ist ein Foto-Newton der Firma GSO (Guan Sheng Optical) mit 200mm Spiegeldurchmesser und
800mm Brennweite. Mit einem Öffnungsverhältniss von f/4 ist dieses Teleskop primär für die Fotografie
ausgelegt.
Um das volle Gesichtsfeld meiner Canon 40Da auszuleuchten wurde der Original-Fangspiegel
mit 63mm Durchmesser durch einen Größeren mit 70mm Durchmesser ersetzt. Zur Erhöhung des
Abbildungsleistung wurde der Tubus innen komplett mit schwarzer Veloursfolie ausgekleidet.
Zur Korrektur der systembedingten Koma verwende ich den Koma-Korrektor Paracorr der Firma TeleVue. Dieser
Korrektor korrigiert das komplette Bildfeld meiner Kamera bei einer Verlängerung der Brennweite um 15% auf 920mm.
Die wichtigsten Daten des GSO 200/800mm:
| Öffnung | 200mm
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| Brennweite | 800mm
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| Öffnungsverhältniss | f/4
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| Fangspiegeldurchmesser | 70mm
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| Okularauszug | 2" Crayford mit 1:10 Untersetzung
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| Gewicht | 8,7kg
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Nach einer MEADE LXD-55, einer EQ-6 bin ich jetzt zufriedener Besitzer einer Losmandy G11 Montierung mit der Gemini
Goto Steuerung. Die Montierung ist bei mir auf einer Stahl-Säule montiert, die fest auf meiner Dachterasse verdübelt ist.
Die Säule hat nur eine Skywatcher EQ-6 Aufnahme. Zur Adaption verwende ich den Original-Säulenadpater Losmandy MA.
Die wichtigsten Daten Losmandy G11 Montierung :
| Gewicht | 17,5kg (Achskreuz)
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| Tragfähigkeit | ca. 30kg
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| Achsen | 36mm Stahlachsen
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| Schneckenräder | 143mm Durchmesser - 360 Zähne
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Die Gemini Goto Steuerung ersetzt die Original Losmandy Steuerung und bietet u.a. Goto-Funktionalität.
Eigentlich ist für die Fotografie Goto-Funktionaltität eher nebensächlich, allerdings erspart sie
ungemein viel Zeit bei der Suche nach Objekten, insbesondere wenn diese nahe an der Grenze der Sichtbarkeit liegen.
Die Verstellgeschwindigkeit ist mit bis zu 6° pro Sekunde sehr hoch und das bei nachbarfreundlicher
sehr niedriger Geräuschentwicklung.
Der Objekt-Katalog der Gemini Steuerung umfasst:
| 110 | Messier Objekte |
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| 7840 | NCG Objekte |
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| 5386 | IC Objekte |
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| 313 | Sharpless 2 Objekte |
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| 17635 | Sterne |
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Für meine Aufnahmen verwende ich eine modifizierte Canon 40D. Zur Erhöhung der
H-α-Empfindlichkeit (die Emissionslinie der meisten Gasnebel) wurde der Original-Filter
durch einen
BCF-Filter der Firma Baader-Planetarium ersetzt.
Durch den Filtertausch, sehr geringes Rauschen, 14 Bit Farbtiefe,
Abspeichern von RAW-Daten, und der Live-View-Funktionalität, die das
Fokussieren deutlich erleichtert, kann man diese Kamera als vollwertige Astro-Kamera betrachten.
Lediglich in warmen Nächten macht sich die fehlende Kühlung mit verstärktem Hintergrundrauschen bemerkbar.
Die wichtigsten Daten der
Canon 40D:
| Chipgröße | 22,2 x 14,8 mm (CMOS)
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| Auflösung | 3.888 x 2.592 Pixel (RAW)
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| Pixelgröße | 5,7 μm
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| ISO-Empfindlichkeit | 100 - 3200
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So sieht mein Setup für die Fotografie mit dem Newton aus. Als Leitrohr dient ein FH-Refraktor
mit 80mm Öffnung und 900mm Brennweite. Zur Reduzierung von Driftproblemen ist das Leitrohr mit normalen
Rohrschellen fixiert und felsenfest mit den Rohrschellen des Newtons verschraubt.
Als Guiding-Kamera nutze ich eine ALccd5. Um etwas flexibler bei der Leitsternsuche
zu sein, verwende ich noch einen Exzenter mit dem ich das komplette Gesichtsfeld des Refraktors nach
einem geeigneten Leitstern absuchen kann, ohne dass die eingestellte Position verändert werden muss.
Für das Auto-Guiding und zur Steuerung
der Belichtungsserien der Canon verwende ich das Freeware-Progamm
Guidemaster von Matthias Garzarolli.